Pinchas Zukerman & Zubin Mehta

Pinchas Zukerman & Zubin Mehta   Erste Klasse leistet er sich jeden Tag. Schön soll der Ton klingen, satt und rund, mit leuchtendem Vibrato und übermenschlicher Präzision: Pinchas Zukerman ist der Repräsentant einer Geigenästhetik, wie sie besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gepflegt wurde. Diese Schönheit, die Zuhörer zum Schmelzen bringt, ist dem Instrument hart abgetrotzt. Bis heute übt Zukerman täglich stundenlang geigerische Grundlagen: den Bogen halten, ein Gleichgewicht finden, leere Saiten streichen etc. Denn nur wer sich dem Allereinfachsten stellt, bleibt auch beim Allerschwersten erstklassig. Aufführungsende circa: 20 Uhr Karten erhältlich von 29 € bis 210 € Edward Elgar Violinkonzert h-Moll op. 61 *** Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Pinchas Zukerman & Zubin Mehta2017-01-18T17:35:34+00:00

Feininger Trio

Alter Ratssaal des Baden-Badener Rathauses / Meisterkonzert / Osterfestspiele 2017 Von kristalliner Schönheit Sie ist die vielleicht schönste Violinsonate überhaupt und wurde bereits für Flöte, Cello und Bratsche bearbeitet: Heute erklingt Cesar Francks Meisterwerk in seiner Originalgestalt. Diese Musik nimmt den Impressionismus vorweg, sie verneigt sich vor J. S. Bach, reflektiert die Einflüsse Beethovens, Liszts und Wagners und ist doch unüberhörbar Franck. Als ebenso einzigartig darf Ravels Klaviertrio gelten: Den Komponisten faszinierte das Problem der Klangbalance zwischen den Instrumenten Klavier, Violine und Cello; er findet wunderschöne, oft auch spektakuläre Lösungen. Das Trio ist schön wie ein Kristall – gleichzeitig spiegelt die Musik die Zeit des ersten Weltkriegs wider. Karten erhältlich bis 25 € < Maurice Ravel Klaviertrio a-Moll (1914) César Franck Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 120

Feininger Trio2018-10-11T15:22:10+00:00

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter Violinrezital Was tun, wenn’s brennt? Nach einem Zigarillo fragen. Drei Violinsonaten stehen im Zentrum von Anne-Sophie Mutters Soloprogramm – Werke, die auf die Zumutungen der Welt mit spritziger Eleganz reagieren. So entstand die Sonate von Poulenc im von Deutschen besetzten Paris. Doch statt pathetisch zu klagen, hat Poulenc im Werk das „Tea for two“ versteckt – dass der amerikanische Schlager damals verboten war, macht das Zitat umso witziger. Nicht versteckt, sondern herausgestellt ist der Blues in Maurice Ravels Sonate – beide, Poulenc wie Ravel, beziehen sich auf Mozart, der von Takt zu Takt zwischen Witz und Ernst wechselt und dessen bedeutendste Violinsonate Anne- Sophie Mutter ebenfalls vorstellen wird.   Patenschaft: Horst Kleiner und Isolde Laukien-Kleiner Aufführungsende circa: 20 Uhr    Karten erhältlich von 25 € bis 170 € Sebastian Currier „Clockwork“ für Violine und Klavier (1989) Wolfgang Amadeus Mozart Violinsonate A-Dur *** Maurice Ravel Violinsonate in G Francis Poulenc Violinsonate op. 119 Camille Saint-Saëns Introduction und Rondo capriccioso op. 28

Anne-Sophie Mutter2017-01-13T15:59:40+00:00