Carmen

LA TRAGÉDIE DE CARMEN Oper von Marius Constant, Jean-Claude Carrière und Peter Brook, Bearbeitung nach Georges Bizet, Meilhac und Halévy, Prosper Mérimèe Als Don José der verführerischen und eigenwilligen Carmen begegnet, ist es um ihn geschehen. Der sonst so pflichtbewusste Soldat wirft Karriere, Verlobung und sicheres Leben hin, um ihr nahe zu sein. Doch Carmen lässt sich nicht vereinnahmen. Als sie sich von dem strahlenden Torero Escamillo zum Stierkampf einladen lässt, rast Don José vor Eifersucht. Starke Gefühle, eine realistische Milieuschilderung und vor allem Bizets theatrale und eingängige Musik machten Carmen zu einem Welterfolg. Heute scheint es kaum vorstellbar, dass das Werk bei seiner Uraufführung 1775 in Paris durchfiel. Rund 100 Jahre später und ebenfalls in Paris gelang dem für seine konzentrierten und reduzierten Interpretationen berühmt gewordenen Regisseur Peter Brook ein Theaterwunder: er verdichtete Handlung und Personal der Oper zu einer 90-minütigen Essenz. Wie durch ein Brennglas wird die Geschichte mit wenigen Figuren und einer von Spannung und Leidenschaft geprägten starken Atmosphäre erzählt. Eine Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung INSZENIERUNG: Sophia Simitzis

Carmen2017-01-09T15:52:31+00:00

Theatermatinee

LA TRAGÉDIE DE CARMEN Oper von Marius Constant, Jean-Claude Carrière und Peter Brook, Bearbeitung nach Georges Bizet, Meilhac und Halévy, Prosper Mérimèe Als Don José der verführerischen und eigenwilligen Carmen begegnet, ist es um ihn geschehen. Der sonst so pflichtbewusste Soldat wirft Karriere, Verlobung und sicheres Leben hin, um ihr nahe zu sein. Doch Carmen lässt sich nicht vereinnahmen. Als sie sich von dem strahlenden Torero Escamillo zum Stierkampf einladen lässt, rast Don José vor Eifersucht. Starke Gefühle, eine realistische Milieuschilderung und vor allem Bizets theatrale und eingängige Musik machten Carmen zu einem Welterfolg. Heute scheint es kaum vorstellbar, dass das Werk bei seiner Uraufführung 1775 in Paris durchfiel. Rund 100 Jahre später und ebenfalls in Paris gelang dem für seine konzentrierten und reduzierten Interpretationen berühmt gewordenen Regisseur Peter Brook ein Theaterwunder: er verdichtete Handlung und Personal der Oper zu einer 90-minütigen Essenz. Wie durch ein Brennglas wird die Geschichte mit wenigen Figuren und einer von Spannung und Leidenschaft geprägten starken Atmosphäre erzählt. Eine Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung INSZENIERUNG: Sophia Simitzis

Theatermatinee2017-01-09T16:02:55+00:00

Theatermatinee

GEÄCHTET von Ayad Akhtar Ein erfolgreiches mitteljunges Paar, sie Künstlerin, er Anwalt für Fusionen und Übernahmen, lädt ein befreundetes Paar zum Dinner in seine schicke New Yorker Wohnung ein: sie Anwaltskollegin aus der Kanzlei, er Galerist. Aperitif, Antipasti, Smalltalk unter Gleichgesinnten, die den gleichen aufgeklärt westlich intellektuellen Codes verpflichtet sind. Bis am Thema des 11. September sich eine Diskussion entzündet, die harmlos beginnt, grotesk eskaliert und im Desaster endet. – Ändert es etwas zu wissen, dass die Personen Amir, Emily, Isaac und Jory heißen? Oder muss man hinzufügen, dass Amir pakistanischer Herkunft, Emily Weiße, Isaac amerikanischer Jude und Jory Afroamerikanerin ist? Ayad Akhtars raffiniertes Stück verhandelt im boulevardesken Gewand das Thema, welche Sprengkraft ethnische und religiöse Differenzen selbst in unserer agnostischen Welt entfalten können. Es wurde 2013 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und gilt hierzulande als „Stück der Stunde“. Im Anschluss an die Matinee am Sonntag, 19.02.2017, 11:00 Uhr findet passend zum Spielzeitmotto die WAS WIR GLAUBEN: Debatte statt. INSZENIERUNG: Rudi Gaul* >> BÜHNE UND KOSTÜME: Olga Motta* >> BESETZUNG: Mattes Herre >>, Nadine Kettler >>, Lilli Lorenz >>, Max Ruhbaum >>, Patrick Schadenberg >>

Theatermatinee2017-01-09T15:11:35+00:00