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    HAMLET – ein Familien-, Polit- und Künstlerdrama

    Aber du sollst wissen:
    Die Schlange, die mit ihrem
    Biss deinen Vater ums Leben
    brachte, trägt jetzt seine Krone.

    Hamlet ist als Figur so bekannt wie Faust; die Tragödien beider wurden vergleichbar häufig gedeutet und prägen nachhaltig die deutsche wie europäische Literatur- und Theatertradition. Wer ist Hamlet? Hamlet ist Prinz von Dänemark, studierte in Wittenberg und kehrt nach dem Tod seines Vaters nach Helsingör zurück. Kaum ist sein Vater begraben, besetzt ein anderer dessen Thron und Bett: Claudius, Bruder des Toten, jetzt König und neuer Mann von Hamlets Mutter. Sein Vater erscheint Hamlet als Geist, klagt Claudius des Mordes an und schreit nach Rache. Doch Rache würde den Rächer dem Mörder gleichstellen. Zwischen dem archaischen Blutrache-Gebot und den humaneren Anforderungen einer neuen Zeit öffnet sich dem jungen Intellektuellen Hamlet eine ganze Bandbreite an Gedanken, Spiel- und Handlungsmöglichkeiten. Er hadert, er zweifelt, er spielt Theater – während um ihn herum jeder jeden und alle ihn bespitzeln.

    Fuhrmann, der am Theater Baden-Baden FAUST I und II inszenierte, setzt sich nun mit der komplexesten aller Shakespeare-Tragödien auseinander: HAMLET ist ein Familien-, Polit- und Künstlerdrama zugleich.

    Zu allen Vorstellungen findet jeweils 30 Minuten vor Beginn eine Einführung im Spiegelfoyer statt.

    BESETZUNG

    CLAUDIUS/GEIST Sebastian Mirow

    GERTRUD Catharina Kottmeier

    HAMLET Simon Mazouri

    POLONIUS/HAUPTMANN/1. TOTENGRÄBER Michael Schmitter

    OPHELIA/OSRIK Maya Häuser

    LAERTES/GÜLDENSTERN Cyril Hilfiker

    HORATIO Patrick Schadenberg

    BERNARDO/ROSENKRANZ/2. TOTENGRÄBER/FORTINBRAS Holger Stolz

    INSZENIERUNG Harald Fuhrmann

    BÜHNE UND KOSTÜME Timo Dentler  Okarina Peter

    DRAMATURGIE Kekke Schmidt

    MUSIK Christian Kuzio