Hotel am Sophienpark

Kultur

Für Kultur hatte man in Baden-Baden immer schon einen besonderen Sinn.

Die Spielbankbetreiber Bénazet wussten, dass Sie viel in Sachen Kultur investieren müssen, um die Attraktivität der Kurstadt zu steigern. Nur so konnte Sie im 19. Jahrhundert zur angesagten Sommerhauptstadt Europas werden und für viele Gäste ist sie das noch heute.

Von der Oper bis zum Popkonzert, vom Drama bis zur Comedy ist alles dabei. Im Sommer wie Winter kommt die Konzertmuschel vor dem Kurhaus zum Einsatz, wie etwa bei den Baden-Badener Sommernächten, dem Oldtimermeeting, dem Kurparkmeeting während der großen Rennwoche oder dem Christkindelsmarkt.

Mit unserem Eventkalender möchten wir Sie zu den wichtigsten kulturellen Veranstaltungen informieren und wünschen Ihnen jetzt schon mal viel Vergnügen!

Festspielhaus

Festspielhaus Baden-Baden, Foto: Thomas Straub

Das große Opernhaus Europas

Der Bau des Festspielhauses Baden-Baden wurde Mitte der 1990-er Jahre sehr kontrovers diskutiert. Heute ist der elegante Neubau, in dem der Konzertsaal mit den 2500 Publikumsplätzen und seiner glänzenden Akustik nicht mehr von dem neoklassizistischen Bahnhofsgebäude wegzudenken. Über die Jahre etablierte sich ein sehr vielseitiges internationales Programm auf höchstem Niveau. Opern, Ballett-Residenzen, klassische Sinfoniekonzerte, Kammermusik, gehobenes Entertainment und Jazz – für jedes Genre gastierten hier schon die ganz großen Künstler dieser Welt.

Zu den Oster- und Pfingstfestspielen bieten die Berliner Philharmoniker ein nahezu unerschöpfliches Programm, das sich auch auf andere Veranstaltungsorte ausdehnt.

Tickets gibt es in der Trinkhalle oder direkt beim Festspielhaus 0 72 21 30 13-101.

 

Theater

Theater Baden-Baden

Theater Baden-Baden

Das Stadttheater wurde 1860-1862 von Eduard Bénazet nach dem Vorbild der Pariser Oper errichtet. Der repräsentative Spiegelsaal kann auch für Trauungen gemietet werden. Der Spielplan des Theaters unter der Leitung von Nicola May ist ebenso anspruchsvoll wie abwechslungsreich. Mit dem TIK, dem Theater im Kulissenhaus steht noch eine kleine Bühne mit sehr privatem Ambiente zur Verfügung, die vom Jugendclub des Theaters oder für besondere Stücke genutzt wird. Immer empfehlenswert sind die kostenfreien Einführungs-Matineen an Sonntagen vor der Premiere eine Stückes. Regisseur, Bühnenbildner und Dramaturg geben gemeinsam mit dem Ensemble einen Vorgeschmack auf die Inszenierung.

Tickets gibt es in der Trinkhalle oder direkt an der Theaterkasse.

 

Kurhaus

Kurhauscasino Baden-Baden, Sehenswürdigkeit und Veranstaltungsort

Baden-Badens Kurhaus beherbergt das weltberühmte Casino, prächtig ausgestattete Säle, den Tanz-Treff, die Baden-Badener Philharmonie und die Kurhaus-Restaurants. Als Baden-Baden noch Sommerhauptstadt Europas und ein Inbegriff für Kultur war, fanden hier die großen Events seiner Zeit statt. Das ursprüngliche Kurhaus wurde 1824 von dem berühmten Architekten Friedrich Weinbrenner erbaut und hat die Kurhaus-Architektur in ganz Deutschland maßgeblich geprägt. Die letzten Jahre wurde es aufwendig renoviert und beherbergt so manche bekannte Veranstaltung wie zum Beispiel: den Grand Prix Ball während der Rennwoche, die Ehrung zum Sportler des Jahres, das Fernsehfilmfestival oder die Genussmesse Fine Art.

 

Stadtmuseum

Stadtmuseum Baden-Baden

Das Museum im „Alleehaus“ an der Lichtentaler Allee präsentiert die Geschichte der Stadt von den Anfängen der Römer, über das Baden und Kuren in Baden-Baden, zu den mondänen Zeiten als Weltbad im 19. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart. Zusätzlich werden Ausstellungen angeboten, die eine interessanten Einblick in ganz spezielle Themen und die Kultur der Stadtgeschichte bieten.

 

Badruinen

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Römische Badruinen Baden-Baden

Die Römischen Badruinen, Überreste antiker Thermalbäder, befinden sich unterhalb des Friedrichsbades. Hier erleben Sie antike Badekultur und faszinierende Bautechnik hautnah. Fußbodenheizungen und Wandheizungen, ein sogenanntes Hypokaustensystem, liegen zur Ansicht frei. Mannshohe Mauern trennen die einzelnen Bereiche voneinander ab. Kaum zu glauben, dass es sich um die einfacheren Soldatenbäder handelt. Die besseren Bäder für die ranghohen Militärs der Römer sind zwischen Stiftskirche und Markplatz begraben. Schwarze Pflastersteine lassen die Umrisse erkennen.

Sehr anschaulich sind auch die Vitrinen und Stelen im Durchgang zur Caracalla Therme, also zwischen dem Museum der römischen Badruinen und dem Thermalbad. Alltagsgegenstände und Bildnisse zeigen die Gewohnheiten der Badekultur. Und man sieht in Stein gemeißelt, dass man damals schon Bikinis trug … oder war es wohl eher ein Wunschtraum der hier stationierten Soldaten?

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